Aufsätze zur Akupunktur
Die Würde des Menschen ist unantastbar
So steht es in Art. 1 des Grundgesetzes.
Doch was ist die Würde des Menschen? In einem Spiegelartikel von heute wird provokativ ein Wissenschaftler zitiert, der dazu schlicht sagt würde ist ein Konjunktiv.
Obwohl diese Bemerkung wohl eher flapsig war, weis dieser Wissenschaftler vielleicht noch nicht einmal, wie recht er eigentlich damit hat.
Sowohl das Christentum als auch insbesondere die Philosophen des Abendlandes haben immer wieder versucht, sowohl Argumente als auch Definitionen für die Würde des Menschen zu geben.
Sie haben sich dabei an starren, moralischen Postulaten, die zumindest bezogen auf das Christentum mit neueren naturwissenschaftlichen Erkenntnissen unvereinbar sind, versucht zu orientieren. Sie haben gleichzeitig versucht, die Rolle des Menschen als dem scheinbar natürlichen Herrscher über die Natur mit ihren Definitionen ebenso zu verherrlichen wie die Fähigkeiten des Verstandes. Zumindest bei Letzterem setzt sich zunehmend eine Erkenntnis aus dem Buddhismus durch, nämlich wir wissen, dass wir nichts wissen. Das jedoch erst aus dem Scheitern vieler technischer Projekte, mit denen wir glaubten, den Naturgewalten ein Schnippchen schlagen zu können. Mehr und mehr setzt sich nun die Erkenntnis durch, dass wir eigentlich nichts wissen. Zumal selbst bezogen auf die durchschnittliche Intelligenz des Menschen seine sich angemaßte Herrscherrolle zumindest fragwürdig geworden ist. So gelten Wale als deutlich intelligenter als Menschen. Wildschweine erreichen im Durchschnitt als intelligenteste Vierbeiner den Intelligenzquotienten minderbemittelten Menschen.
Wir haben immer wieder versucht, uns über die Natur, unsere eigene Natur und über die anderen Säugetierarten, die gemeinsam mit uns die Erde bevölkern, zu erheben. Das Ganze wurde auch religiös verbrämt, die Abrahamsreligionen orientieren sich sämtlich an der Genesis.
Doch der Mensch ist zunächst einmal ein offenes Potenzial. Bei seiner Geburt ist seine gesamte Entwicklung offen und liegt noch vor ihm. Er kann sich, wie ich es einmal von Osho hörte, sowohl zu einem Buddha als auch zu einem Hitler entwickeln.
Genau deshalb ist würde ein Konjunktiv. Der Mensch ist also ein Konjunktiv, ein Entwicklungspotential. Aus seiner Entwicklung ergibt sich ganz selbstverständlich seine Würde, das hat jedoch nichts mit religiösen oder philosophischen Aussagen zu tun.
Nur ganz selten einmal entwickelt sich jemand zu einem Buddha, zu einem Hitler entwickeln sich deutlich mehr, wenn auch selten mit dieser uneingeschränkten Machtbefugnis, stattdessen jedoch häufig als Helfershelfer. Wie könnte eine Diktatur ohne ihre willigen Helfershelfer funktionieren? Ohne die Polizeibeamten, die Soldaten, die übrigen Beamten und im Fall unserer jüngeren Geschichte ohne die Erfüllungsgehilfen der SS? Sie alle trugen dazu bei, dass das Dritte Reich bis zu seinem Zusammenbruch durch einen verlorenen Krieg reibungslos funktionierte. So wie sie auch in jeder anderen Diktatur dazu beitragen. Es ist kein typisch deutsches Phänomen!
Diese Menschen haben sich ganz gewiss nicht in Richtung Buddha entwickelt.
Doch nur die wenigsten entwickelten ihr Potenzial auch nur einen winzigen Bruchteil, funktionieren mehr oder minder von ihrer Geburt bis zu ihrem Tod. Was hat das mit Würde zu tun, wiederum sehr viel, man denke an den Konjunktiv. Denn selbst in den letzten Tagen seines Lebens hat ein Mensch immer noch das Potenzial und den Konjunktiv. Es ist auch sehr schön in einem Gleichnis ausgedrückt, dass uns von Jesus überliefert ist. Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Auch derjenige, der kurz vor Schluss kam, bekommt denselben Lohn, übrigens ganz unabhängig davon, was er zuvor gemacht hatte.
Das ist zunächst mal Würde bezogen auf den einzelnen.
Doch halt, da fällt mir noch eine Begegnung in Indien ein.
Meine damalige Lebensgefährtin und ich standen auf einem Bahnsteig in Agra und warteten auf den Zug, der übrigens entgegen anders lautender Gerüchte pünktlich war. Ein Bettler, einer von jenen, denen man die Beine abgenommen hatte, kam auf seiner kleinen Rollplattform den Bahnsteig entlang und bettelte. Auffällig war, dass er nicht im mindesten aufdringlich war. Übrigens habe ich später nur selten in Indien aufdringliche Bettler erlebt. Ich war fest entschlossen, mit diesem Vorsatz war ich nach Indien gereist, keinem Bettler etwas zu geben. So lag auch in meinem Blick, als er mich fragend ansah, während er ganz kurz bei uns verhielt, bevor er ans Ende des Bahnsteigs weiter rollte, wo eine indische Familie ebenfalls auf einen Wagen der ersten Klasse wartete, klare Ablehnung.
Doch dann beobachtete ich zu meiner Überraschung, dass der Familienvater den Bettler beschenkte. Ich sah auch von der Ferne, mit welcher Würde der Bettler das Geschenk entgegen nahm. Auf seinem Rückweg wollte der Bettler eigentlich achtlos an uns vorbeirollen, doch ich bedeutete ihm mit einem Blick, dass ich ihn doch beschenken wollte. Der Bettler nahm mein Geschenk mit einer Würde entgegen, als sei ich Besucher an einem königlichen Hof und überreichte dem König gerade ein Geschenk. Nie zuvor und nie danach habe ich eine so unglaubliche Würde bei einem so einfachen Menschen erlebt. Nur selten habe ich überhaupt solche Würde erlebt, am wenigsten bei den amtlichen Würdenträgern.
Die postulierte Würde des Menschen hat wesentliche Auswirkungen sowohl auf unsere ethischen als auch juristischen Diskussionen. Der Autor des Spiegelartikels schlägt als Alternative die Menschenrechte vor, die wesentlich deutlicher und klarer formuliert sind. Dabei übersieht der Autor, dass auch die "Declaration of Rights" eigentlich ein moralisches Postulat sind und wenig mit der gesellschaftlichen Wirklichkeit zu tun haben. Ganz besonders nicht in dem Land, in dem sie verkündet wurden.
Können sich etwa die Gefangenen von Guantamo auf die "Declaration of Rights" berufen?
In dem Artikel wird die weitergehende Frage gestellt, ob und inwieweit gentechnische Veränderungen des Erbguts des Menschen mit dem Begriff der Menschenwürde beziehungsweise der Menschenrechte vereinbar wären.
Solange eine solche Diskussion auf rein moralischer, religiöser oder philosophischer Basis geführt wird, also im abstrakten Raum der Ethik, ist sie meines Erachtens müßig und wird niemals zu einem klaren und eindeutigen Ergebnis führen. Es gibt keine allgemein gültige Ethik. Ebenso wenig wie es eine allgemein gültige Moral oder Religion geben würde.
In der Tradition der Abrahamsreligionen, also in der Folge ihrer zeitlichen Entstehung dem Judentum, dem Christentum und dem Islam gelten die 10 Gebote als oberste moralische Richtschnur. Ich habe jedoch, als ich mich vor vielen Jahren intensiver mit der Bibel auseinandersetzte, auch erfahren, dass unsere gängige Übersetzung mit dem "Du sollst nicht" nur eine Möglichkeit der Übersetzung ist. Ebenso könnte es als Du wirst nicht übersetzt werden.
Doch dann bekommen die 10 Gebote eine ganz andere Qualität, insbesondere unter Berücksichtigung des ersten Gebots, das sich im historischen Vorbild der Zehn Gebote, dem Gesetz des Hamurabi nicht wieder findet. Denn, wenn das erste Gebot tatsächlich gelebt würde, liebe deinen Gott von ganzem Herzen, mache dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis und so weiter, dann könnte sich als Konsequenz daraus ganz selbstverständlich ergeben, dass man den anderen achtet, unabhängig von seiner Volkszugehörigkeit (die 10 Gebote galten nämlich nur innerhalb der jüdischen Gemeinschaft und keineswegs im Verhältnis nach außen), ebenso wie man ihm/ihr keinen absichtlichen Schaden zugefügt. Vielleicht geht es dann sogar irgendwann so weit, dass man weder absichtlich noch versehentlich einen anderen schädigt, weil zunehmendes Bewusstsein und die Liebe uns führen.
Ich merke gerade, wie sehr unsere ganze Sprache auf die Männer ausgerichtet ist. Und welche umständlichen Satzkonstruktionen ich machen müsste, um die andere Hälfte der Menschheit, ohne die es die Erstere auch gar nicht geben würde, gleichberechtigt mit einzubeziehen. Man möge mir verzeihen, dass ich diese umständlichen Satzkonstruktionen vermeide und Männer wie Frauen ganz selbstverständlich einbeziehe.
Doch zurück zur Ethik, zur Frage genetischer Veränderungen.
Für mich ist es keine Frage der Moral, sondern eine grundsätzliche Frage. Werden genetische Veränderungen am Erbgut erst einmal zugelassen, wird damit eine Lawine losgetreten. Ebenso wenig wie es selbst nach Meinung unserer Bundeskanzlerin einen Rechtsanspruch auf Demokratie gibt, ebenso wenig gibt es einen Rechtsanspruch darauf, dass sich ein genetischer Eingriff in das menschliche Erbgut lediglich als Vorteil für den einzelnen erweisen würde. Gerade Militärs träumen schon lange vom perfekten Soldaten, Thema vieler Filme und Romane.
Die weitere Frage geht noch weit darüber hinaus. Wieder einmal erklären wir uns selbst zum Herrn der Schöpfung, stellen uns damit eigentlich sogar in den Gegensatz der Lehre der Abrahamsreligionen und versuchen wie schon so oft in der modernen Medizin, der Schöpfung gewissermaßen ins Handwerk zu pfuschen. Ohne überhaupt eine Ahnung zu haben, welche Folgen solche Eingriffe haben könnten. Im Spiegel-Artikel wird denn auch von geringen Nebenwirkungen als Maßstab für derartige Eingriffe gesprochen, die man offensichtlich bereit ist, zu tolerieren.
Ich habe kürzlich in einem anderen Zusammenhang daran gedacht, als man feststellte, dass junge Menschen in der Pubertät eine geringere Lern- und Konzentrationsfähigkeit besitzen, die sich jedoch nach Ende der Pubertät wieder voll einstellen würde. Oder mit anderen Worten, der Übergang vom Kindsein ins Erwachsenensein stellt jeden jungen Menschen vor ganz andere Herausforderungen als beste schulische Leistungen zu erzielen. Worauf die Gesellschaft jedoch wenig Rücksicht nimmt. Nun hat man eine chemische Substanz entdeckt, mit der dem ein Schnippchen geschlagen werden könnte, die entsprechend auf das Gehirn einwirkt, um die vorübergehend gestörte Lern- und Konzentrationsfähigkeit wieder voll herzustellen. Niemand stellt in diesem Zusammenhang die Frage, ob es nicht für unsere Weiterentwicklung ganz wichtig ist, dass im Übergang und der hormonellen Umstellung unseres Körpers wie auch unserer geistigen Fähigkeiten das schulische lernen eben nicht Priorität hat. In der über Hunderttausende von Jahren stattgefundenen Entwicklung des Menschen ist nichts einfach nur überflüssig, wie man beispielsweise den Blinddarm und noch in den sechziger Jahren die Mandeln angesehen hat, auch nicht unsere Entwicklungsphasen.
Doch die Industriegesellschaft fordert eigentlich einen ganz anderen Menschen, als wir es tatsächlich sind. Daran kranken wir alle mehr oder minder. Kein Wunder, dass Ethiker versuchen, ein ethisches Modell zu entwickeln, das die Anpassung des Menschen an die Erfordernisse der Industriegesellschaft ethisch absegnet.
Es ist eine Vergewaltigung der Natur. Doch die Vergewaltigung der Natur ist fast so alt wie die Menschheitsgeschichte, je mehr die technischen Möglichkeiten des Menschen wachsen, umso schlimmer wird diese Vergewaltigung. Und das keineswegs nur bezogen auf die uns umgebende Natur, Grundlage jeglichen Lebens, sondern auch bezogen auf unsere eigene Natur.
Je mehr die technischen Möglichkeiten wachsen, umso stärker wird auch die weltweite Machtkonzentration bei einigen wenigen, die dem Rest der Menschheit vorschreiben möchten, wie sie gefälligst zu leben haben. Damit einhergehend die zunehmende Überwachung, die durch die Vernetzung über das Internet ganz besonders einfach geworden ist. Zur Überwachung gehört bereits das ermitteln unserer Vorlieben, beispielsweise der Webseiten, die wir besuchen, das ist das Geschäft von Google.
Doch zurück zur genetischen Einflussnahme.
Da ist zum Beispiel die Rede von einer Glückspille, mit der unsere geistigen Fähigkeiten erheblich angehoben werden sollen.
Das erinnert mich an psychodelische Drogen, mit denen ich als Jugendlicher einige Erfahrungen gemacht hatte. Auch sie sind eine Art von Glückspille, wenn auch illegal. Doch was legal und illegal ist, bestimmen auch nur einige wenige, gewählte Parlamentarier, die zusammengenommen noch nicht einmal ein Zehntausendstel Promille der Bevölkerung sind, jedoch mit ihrer Gesetzgebung alle anderen vorschreiben, was sie dürfen und was sie nicht dürfen. Oder noch viel schlimmer, was sie auf jeden Fall tun müssen. Denn zumindest das Letztere ist ein massiver Eingriff in das postulierte Grundrecht der Freiheit. und somit auch ein massiver Eingriff in die Würde des Menschen, eben in den Konjunktiv des offenen Potenzials.
Psychedelische Drogen erweitern vorübergehend unsere Bewusstseinsfähigkeiten. Das tun sie tatsächlich, mögen ihre Gegner darüber behaupten was immer sie wollen. Doch Drogen können unser Leben letztendlich nur nachteilig beeinflussen, denn wer wird nicht geradezu süchtig nach dem Glück?
Ich kann mich noch gut erinnern, wie grau und trist wird der Alltag nach dem Ende eines LSD Trips erschien und ich geradezu dem nächsten Trip entgegenfieberte. Dennoch blieb es für mich ein recht kurzer Zeitraum, denn mein letzter Trip ging damals in die Gegenrichtung und wurde zu einem totalen Horror. Ich bin dieser Erfahrung im Nachhinein noch heute dankbar, hat Sie mich doch zur Besinnung gebracht und Abstand nehmen lassen von psychedelischen Drogen.
Längst habe ich etwas ganz anderes gefunden, womit ich nach und nach tatsächlich mein Bewusstsein erweitern kann ohne jegliche Nebenwirkung, nämlich die Meditation.
Hier knüpfe ich an eine andere Spiegelmeldung von gestern an, in der festgestellt wird, dass bereits 20 Minuten Meditation täglich zu einer erheblichen Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit führen. Sie führt nicht nur zu einer Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit, sie führt gleichzeitig zu einem entspannterem Leben und letztendlich zu mehr Selbsterkenntnis ebenso wie zum WuWei, dem absoluten Wissen des Augenblicks, dass nichts, aber auch gar nichts mit angelernten Wissen zu tun hat. Es ist auch die Grundlage der Akupunktur, die ich lehre.
Meditation kann sogar unmittelbare biochemische Auswirkungen entfalten. Vor einiger Zeit untersuchte man die Auswirkungen einer alten Sufi Meditation, bei uns bekannt als der Tanz der Derwische, eine Meditation, bei der man sich mit offenen Augen und ausgebreiteten Armen, wobei die rechte Handfläche nach oben und die linke Handfläche nach unten zeigt, zunächst langsam und dann immer schneller dreht, bis man schließlich, zumindest als Anfänger, irgendwann einfach umfällt, wobei unser Körper beim umfallen so extrem weich und entspannt ist, dass selbst bei einem rauhen Untergrund nicht die geringsten Abschürfungen oder gar Verletzungen entstehen.
Das zeigt natürlich auch deutlich, dass wir unser Verletzungspotenzial nicht etwa verringern, indem wir uns zu schützen versuchen, sondern ganz im Gegenteil, indem wir total weich und verletzlich sind.
Das Ergebnis der Untersuchungen war frappierend, die messbaren Veränderungen im Blutzuckerhaushalt des Gehirns entsprachen weit gehend den Veränderungen, die vorübergehend durch einen LSD Trip herbeigeführt werden. Nur mit dem Unterschied, dass sie bei dieser Meditationstechnik nicht gleich beim ersten Mal so brachial wie bei LSD auf uns herein stürmen, dafür jedoch den Blutzuckerhaushalt nachhaltig beeinflussen. Das ist natürlich nur eine der vielen Auswirkungen dieser Meditationstechnik, eine der wenigen, die tatsächlich messbar sind. Wobei die Frage der Messbarkeit ohnehin auch immer die Frage ist, was man eigentlich messen möchte.
Angesichts der bekannten und inzwischen wissenschaftlich anerkannten Auswirkungen von Meditation frage ich mich nun, warum man dennoch über Glückspillen und genetische Veränderungen nachdenkt? Nur deshalb, weil eine Industrie daran verdienen würde? Oder vielleicht viel eher deshalb, weil man damit Menschen letztendlich beliebig manipulieren kann?
Wir kennen es doch nur zu gut aus der politischen Diskussion. Die Einstiegsdroge für die Zensur des Internets ist Kinderpornographie. Die Einstiegsdroge für die totale Überwachung des einzelnen ändert sich je nach politischer Aktualität, mit der Terrorismus Gefahr lockt man anscheinend kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervor, schließlich liegen die Siebzigerjahre schon lange hinter uns, stattdessen wird beispielsweise ein Fall angeführt, in dem jemandem geholfen werden konnte, weil man ihn über sein Handy genau orten konnte. Überwachung also nur zu unserem eigenen Besten? Denn, dass zeigt sehr deutlich auch das Eingeständnis der britischen Polizei, Großbritannien ist mit Abstand der am stärksten überwachte Staat der Welt, die Überwachung verhindert weder Verbrechen noch verbessert sie deutlich die Aufklärungsquote. Sie scheint eher der Gängelung des Durchschnittsmenschen zu dienen, Big Brother is watching you.
Würde ist ein Potenzial, ein Konjunktiv. Je mehr durch biochemische Veränderungen wie auch genetische Veränderungen das Potenzial eingeengt wird, umso mehr geht auch der Konjunktiv und damit die Würde vor die Hunde.
Oder mit anderen Worten, unabhängig von irgendwelchen philosophischen, religiösen oder ethischen Diskussionen um den Begriff der Würde, würde ist tatsächlich ein Konjunktiv und jegliche Einschränkung oder einseitige Entwicklung des Potenzials ist ein so unglaublich massiver Verstoß gegen die Menschenrechte wie auch unsere vielleicht sogar göttliche Natur, dass man sich angesichts solcher Diskussionen wirklich fragen kann, in was für einem Glashaus solche Menschen sitzen mögen? Und wie sehr sie andere scheinbar in bester Absicht permanent vergewaltigen.
Zum Schluss die Links zu den beiden Spiegelartikeln:
Die Würde des Menschen ist antastbar
Hirnforschung: Kurzes Meditieren verbessert geistige Fähigkeiten